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Dies alles wird mittels 152 ausgewählter Ortsansichten geleistet, die in der Ausstellung ausführlich kommentiert werden. Der umfassende Katalog aus der Feder von Ralph Andraschek-Holzer enthält nicht nur sämtliche Bilderklärungen und einige Abbildungen, sondern führt in einschlägige Forschungsdebatten ein. Neben dem Versuch, mittels der erwähnten „Kompositionstypen“ die Frage von Kontinuitäten oder Brüchen in zwei Jahrhunderten Landschaftsdarstellung zu beantworten, bieten Schau und Katalog einen kompakten Überblick über 200 Jahre Ansichtenschaffen anhand teils exzellenter, wenig bekannter Kunstwerke. Diese Ausstellung versteht sich gleichsam als Nachfolgerin der im Jahr 2000 gezeigten Schau „Die Topographische Ansicht: Kunstwerk und Geschichtsquelle“, welche anhand von Ansichten Waldviertler Städte an Ortsbildern erstmals einen „erweiterten“ Quellenbegriff erprobte: Auch die nun, 2008, gezeigte Ausstellung versucht, Topographische Ansichten jenseits einer auf den bloßen Vergleich mit der Realität beschränkten Untersuchungsweise für weit reichende geschichtswissenschaftliche Interessen nutzbar zu machen. Topographische Ansichten als Landschaftsbilder: |
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| Juni 2008 |
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